Jahresprojekt 2022

Das Asha21-Jahresprojekt 2022 - Bau eines Kinderhauses in Nepal
 

Über Asha21 e.V.

Wir sind uns bewusst, dass wir in Deutschland in einem der reichsten Länder der Erde leben dürfen und alles haben was wir brauchen. Auf unserer Erde gibt es unzählige Familien, welche weit unterhalb der Armutsgrenze leben und nicht wissen, wie sie ihre Kinder satt bekommen sollen. Es gibt Kinder, die nicht zur Schule gehen dürfen, sondern vielmehr als Kindersklaven arbeiten müssen oder in die Prostitution verkauft werden. Und es gibt viel zu viele Kinder, die keinerlei Hoffnung auf ein gutes, ein selbst bestimmtes Leben haben.

Wir wollen mit Asha21 Hoffnungsträger für Menschen ohne Hoffnung sein. Wir möchten mit unseren Möglichkeiten einen Unterschied machen:

  • • Verwaisten und verstoßenen Kindern eine Zukunft ermöglichen

  • • Armut bekämpfen & Hoffnung bringen

  • • In Notsituationen unterstützend zur Seite stehen

 

Deshalb engagieren wir uns seit 2001 in verschiedenen Bereichen:

• Gründung, Bau und Unterstützung von Waisenhäusern und Schulen

• Vermittlung von Patenschaften, damit Kinder langfristig unterstützt werden können

• Bereitstellung von Wohnraum, Essen, ärztlicher Versorgung und Bildung

• Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Deshalb unterstützen wir Schulen und Bildungsprojekte.

• Wir unterstützen Schulabsolventen und ermöglichen ihnen eine Ausbildung oder ein Studium, so dass Sie später eine realistische Chance auf Arbeit haben

• Wir leisten Hilfe bei Naturkatastrophen (Erdbeben, Flut) oder schweren Schicksalsschlägen innerhalb einzelner Familien

• Hilfe zur Selbsthilfe ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb arbeiten wir eng mit www.moreofcoffee.de zusammen. Dabei wird durch Direct Trade fair gehandelter und biologisch angebauter Kaffee aus Nepal und Uganda nach Deutschland importiert.

Seit dem Beginn unserer Arbeit begleiten uns zwei Zitate, welche uns auch immer wieder motivieren: Angenommen, jemand, der alles besitzt, was er zum Leben braucht, sieht seinen Bruder oder seine Schwester Not leiden. Wenn er sich ihnen nun verschließt und kein Erbarmen mit ihnen hat – wie kann da Gottes Liebe in ihm bleiben? Meine Kinder, unsere Liebe darf sich nicht in Worten und schönen Reden erschöpfen; sie muss sich durch unser Tun als echt und wahr erweisen. Die Bibel – 1. Johannes 3, 17+18

Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert. (Gustav Werner)

Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt. Viele Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze, besonders Kinder haben unter diesem Zustand zu leiden. Sie haben kaum eine Chance auf Bildung und ein besseres Leben. Bei einem verheerenden Erdbeben 2015 verloren zudem zahlreiche Familien ihre Häuser und Felder. Weitere Naturkatastrophen wie Erdrutsche oder Überschwemmungen machen den Menschen in dem kleinen Himalaya-Staat zusätzlich regelmäßig zu schaffen.

Min Raj und Sunita Dulal haben ein großes Herz für Kinder, die am Rande der Gesellschaft stehen. Bereits seit vielen Jahren nehmen sie immer wieder Kinder, die keine Eltern mehr haben oder deren Eltern sie nicht versorgen können, bei sich zu Haus auf. Bereits seit 2001 arbeiten wir zusammen, Sunita und Min Raj sind die Ansprechpartner und Projektleiter unserer Arbeit in Nepal. Vor vielen Jahren gründete Min Raj bereits eine Schule, um den Kindern Bildung zu ermöglichen. Inzwischen besuchen über 800 Kinder diese Schule. Gemeinsam mit Sunita und Min Raj konnten wir in den letzten Jahren drei Kinderhäuser an unterschiedlichen Standorten in Nepal aufbauen.

Um noch transparenter arbeiten zu können gründeten wir 2019 in Nepal die Asha-Nepal-Foundation, eine NGO. Die Asha-Nepal-Foundation ist nun die Basis unserer Arbeit in Nepal, darüber

werden alle unsere Projekte betreut. Geldfluss, Kassenbericht, usw… werden dadurch noch transparenter. Diese NGO ist offiziell in Nepal registriert.

Generell hat sich in Nepal die Situation für sehr viele Familien durch Corona verschärft. Viele Menschen haben ihre Jobs verloren und müssen auch häufig den Verlust naher Angehörigen durch Corona verarbeiten.

Alle Schulen, mit denen wir in Nepal zusammenarbeiten, haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler verloren, da sich die Eltern den Schulbesuch nicht mehr leisten können. Das bringt wiederum auch die Schulen in Bedrängnis, da sie dadurch ihre Lehrerinnen und Lehrer nicht mehr regelmäßig bezahlen können.

Viele Kinder stehen in der Gefahr, als Arbeitssklaven schuften zu müssen oder in die Prostitution nach Indien verkauft zu werden.

Besonders durch die schwierige Coronazeit bekommen wir über die Asha Nepal Foundation zahlreiche Anfragen von der Polizei oder Verwandten, ob wir nicht weitere Kinder aufnehmen können. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, als Asha21 ein weiteres Kinderhaus in Kathmandu aufzubauen. Dort sollen 25-30 Kinder Platz finden. Der Bedarf ist groß und so wollen wir bei Steps for Life 2022 möglichst viele km für die Kids in Nepal sammeln.

Vielen Dank für das Interesse und das Durchlesen der Projektbeschreibung.

asha21.png
1/5